Anliegen


Die Anliegen für eine Aufstellung können sehr verschieden sein. Das trifft sowohl bei beruflichen, familiären und gesundheitlichen Problemen zu. Es geschieht oft, dass erst dann an eine Familienaufstellung gedacht wird, wenn schon viele andere Wege, das Problem zu lösen, nicht erfolgreich waren. Wenn alles Nachdenken darüber nicht weiterführt und wir immer wieder an den gleichen Ausgangspunkt kommen und die Blockade nicht lösen können.

Berufliche Probleme können sein:
– Ziele werden trotz großer Anstrengung nicht erreicht
– Geldprobleme
– Konflikte mit Vorgesetzten
– Mobbing
– das Gefühl, immer wieder zu scheitern, immer wieder neu anfangen zu müssen.

Familiäre Themen:
– unbestimmte Ängste
– Aggressionen
– Beziehungsprobleme
– wenn die Kinder „schwierig“ sind
– Schuld und Schuldgefühle
– Alkoholprobleme
– Sucht
– Patchwork-Familien
– Verlust der Heimat
– ungelebte Trauer
– Trennungen
– Wiederholungen in der Familiengeschichte
– Die große Sehnsucht, seinen eigenen Platz in der Familie und im Leben (endlich) zu finden.

Gesundheitliche Themen:
– Kopfschmerzen
– Migräne
– Rückenschmerzen
– schwere Erkrankungen im Familiensystem
– Ängste
– Depressionen
– Zwänge

Familienaufstellungen ersetzen keine sorgfältige ärztliche, heilkundliche Betreuung, können diese jedoch gut unterstützen und ergänzen.